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Edelholz im Möbelbau

Kirschbaumholz für Esstische

Die Kirsche ist nicht nur eine köstliche Frucht. Das Holz des Baumes, dem sie entstammt, ist ein gesuchtes Bauholz. In Vergangenheit und Gegenwart hat man daraus schöne Möbel angefertigt. Mit dem Begriff "Kirschbaumholz" bezeichnet man im Allgemeinen das Holz der Süß- oder Vogel-Kirsche, die bis zu 25 Meter Höhe erreichen kann. Bedauerlicherweise gehört sie nicht zu den Bäumen, die man kultiviert hat. Immerhin kommt der Kirschbaum in zahlreichen europäischen Ländern, in Vorderindien, Nordamerika und sogar in Nordafrika vor.

Besonderheiten von Kirschbaumholz

Farblich sind Splint- und Kernholz der Kirsche gut zu unterscheiden. Die helle Tönung des Splintholzes und die dunkle Farbe des Kernholzes dunkeln von Natur aus nach. Mit Hilfe von chemischen Anwendungen, so verrät man im Antikhaus Held, kann man auf den hölzernen Tischoberflächen sogar einen Holzton ähnlich wie von einem Esstisch aus Mahagoni ereichen. Von daher hat sich das Kirschbaumholz im Nachbau von antiken Möbeln als hervorragend geeignet erwiesen. Als mittelschwere und mittelharte bis harte Holzart mit geringer Quellneigung ist das Kirschbaumholz im Innenausbau und Möbelbau beliebt. Man kann es hervorragend verarbeiten und glatte Oberflächen realisieren. Mit 70 bis 100 Jahren muss ein Kirschbaum daran glauben und fällt der Säge zum Opfer.

Ein Edelholz im Möbelbau

Man hat bereits in vergangenen Jahrhunderten gerne einheimische Edelhölzer verwendet, um haltbare Möbel zu bauen. Früher war es nahezu undenkbar, teures Mahagoni zu importieren. Gerade im Jugendstil und Biedermeier war das Kirschbaumholz der Favorit der damaligen Auftraggeber, weil es schön warme Rot-Braun-Töne entfaltete. Man lebte damals bevorzugt in Möbeln aus Kirschbaumholz, aß von Esstischen aus Kirschbaumholz und verkleidete sogar die Wände der guten Stube damit. Heute hat das Kirschbaumholz erneut eine hohe Bedeutung im Vollholz-Möbelbau. Man hat sich im Rahmen der Ökoszene daran erinnert, dass Vollholzmöbel einen ganz anderen Charakter und Gesundheitswert sowie eine besondere Ausstrahlung haben. Billige Pressholzmöbel, die unbemerkt Dünste chemischer Kleber und Konservierer verbreiten, sind keine Konkurrenz für einen Kirschbaum-Esstisch, einen Teakholzsekretär oder einen Bettrahmen aus Buchenholz.

Esskultur und Einrichtung

Früher musste eine Wohnungseinrichtung unter Normalbürgern eher zweckmäßig sein. Luxus konnten sich nur die Reichen leisten. Man hatte nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland mit dem zufrieden zu sein, was die Kaufhäuser boten. Schwere, dunkle Möbel übernahmen die Vorherrschaft. Erlöst wurden sie von skandinavischer Leichtigkeit. Der Designgedanke schlich sich auch in die Esszimmer ein, die aber weiterhin funktionelle Räume waren. Schönheit, moderne Designermöbel oder antike Stilmöbel findet man erst im Esszimmer heutiger Tage. Nicht nur die Esskultur hat sich im Laufe der Zeit verändert, auch die Wohnkultur ist im Umbruch. Großfamilien werden durch Freundesfamilien ersetzt. Das Esszimmer wird zur Hochburg der Skatabende, privaten Kochvergnügen und Weinfeste unter Freunden. Der Esstisch darf ein Designermodell mit passenden Biedermeier Stühlen aus Kirsche oder ein antiker Nachbau sein, der beeindruckt. Luxus gönnen sich heute viele Menschen.

Was ist ein Nachbau, was eine Fälschung?

Nachbauten von Esstischen aus Kirsche sind als solche zu erkennen, richten sich aber optisch nach dem Vorbild antiker Möbel. Maße und verwendete Materialien können angepasst werden oder individuell Wünschen unterliegen. Man benutzt beispielsweise gelegentlich Ersatzhölzer, die man nach Wunsch einfärbt, damit man nicht auf seltene, geschützte oder sehr teure Hölzer zurückgreifen muss. Fälschungen und Plagiate sind identisch aussehende Objekte namhafter Designer, die als solche nicht erkennbar sind und ohne Lizenz hergestellt werden. Wer ahnungslos ein solches Plagiat kauft, macht sich unter Umständen strafbar. Im Antikhaus Held erhält man seriöse Repliken, die mit Liebe und Fachkenntnis sowie moderner Technologie hergestellt werden. Beispielsweise kann man moderne Auszugssysteme unter der historisch gestalteten Esstischplatte anbringen.

Antikes hat Flair

Antikmöbel haben ein besonderes Flair. Nicht umsonst stöbern Menschen auf Floh- und Antikmärkten nach Dachbodenfunden. Ein Biedermeier Esstisch vom Dachboden einer Scheune kann viel Geld wert sein und im Antikhaus Held fachgerecht restauriert werden.


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