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Biedermeier Hocker in großer Auswahl!



Anfertigung nach Maß!

Wir fertigen Biedermeieer Hocker aus allen Hölzern und nach Maß!

Hocker Nachbau

Jenseits aller Nachbauten, die man im Antikhaus Held bereits für Kunden angefertigt hat, verkauft man aber auch sorgsam restaurierte Originale. Manche Biedermeierhocker wären schon museumsreif. Sie landen aber oft in den Händen von Sammlern. Ein frisch restaurierter Polstersessel von 1880 macht sich aber auch neben einem modernen Kaminofen sehr gut. In rustikalem Ambiente kommt er gut zur Geltung. Vielleicht erinnert er manchen Literaten, der das Computerzeitalter bedauert, an literarische Salons, in denen man in speziellen Salonsesseln saß. So weit entfernt sind wir also gar nicht vom Biedermeier. Nur die aufwändig herzustellenden, aber wunderbar glänzenden Schellackoberflächen dieser Zeit gerieten ins Abseits. Sie bringen einen Biedermeier Hocker erst richtig zum Glänzen. Jedes sorgsam restaurierte Einzelstück erhält auch handwerkliches Wissen am Leben.

Nachbau eines Stuhls

            links Original           rechts Nachbau

Nachbau eines Stuhls: Beipiel vorher-nachher

Kundenfeedback

Wunderschönes Esszimmer!

wir sind mit den angefertigten Biedermeier Möbel sehr zufrieden. Der Esstisch und die Stühle sind  einfach traumhaft schön!

Vielen Dank für das Esszimmer!  Liebe Grüße aus Berlin von Fam. Moser

Kundenfeedback


Biedermeier Schemel Fußbank Kirsche 2101   Biedermeier Scherenhocker 2108   Biedermeier Mahagoni Hocker 2105   großer Polsterhocker Kirschbaum 2106
Biedermeier Schemel Fußbank Kirsche 2101H/B/T 38/40/31   Biedermeier Scherenhocker 2108H/B/T 38/40/31   Biedermeier Mahagoni Hocker 2105H/B/T 38/40/31   großer Polsterhocker Kirschbaum 2106H/B/T 46/120/46

Biedermeier Fußbank Kirschbaum 2102   Biedermeier Hocker Kirschbaum 2103   Biedermeier Bank Kirschbaum 2201   Biedermeier Fussbank Kirschbaum 2202
Biedermeier Fußbank Kirschbaum 2102H/B/T 38/46/36   Biedermeier Hocker Kirschbaum 2103H/B/T 48/46(36   Biedermeier Bank Kirschbaum 2201H/B/T 46/80/46   Biedermeier Fussbank Kirschbaum 2202H/B/T 36/61/36

Biedermeier Fussbank Kirschholz 2203   Kirschbaum Fußbank Biedermeier 2204   Fussbank Kirschbaum massiv Biedermeier 2206   Biedermeierhocker Nussbaum 2107
Biedermeier Fussbank Kirschholz 2203H/B/T 36/61/36   Kirschbaum Fußbank Biedermeier 2204H/B/T 36/61/36   Fussbank Kirschbaum massiv Biedermeier 2206H/B/T 36/61/36   Biedermeierhocker Nussbaum 2107H/B/T 48/46/36

Klassizismus Hocker Kirsche 2104            
Klassizismus Hocker Kirsche 2104H/B/T 38/40/31            

Der Biedermeier Hocker

Das Biedermeier ist als Epoche gefälliger Kleinmöbel in die Kunstgeschichte eingegangen. In der Zeit von 1815 bis etwa 1850 entstanden zierliche Beistelltische, geschmackvolle Blumenkonsolen oder formschöne Hocker. Anstelle der schweren, mitunter sehr prunkvollen Designs der Vergangenheit entschieden sich Möbelbauer und Kunsthandwerker für funktionale Formen und reduzierte, aber effektvoll eingesetzte Schmuckelemente. In diesem Sinne zeichnen sich Biedermeierhocker durch klare Konturen und schlichte Eleganz aus.

Klassische Gestaltungsformen des Biedermeier Hockers

Gemäß der im Biedermeier befürworteten Schlichtheit lehnen sich die damaligen Hocker an geometrische Grundformen an: an Quader, an Würfel und im Falle kreisrunder Oberflächen an niedrige Zylinder. So genannte Scheren Hocker sind mit einem scherenartigen Untergestell versehen. Die Konstruktion setzt an den gegenüberliegenden Seiten an und scheint aus zwei aufeinandergesetzten Halbkreisen zu bestehen. Zugunsten der Stabilität sind die tragenden Hölzer an den Kreuzungspunkten mit einer Querstrebe verbunden.
Auch ein Taburett Hocker kann geschwungene, gekreuzte Beine besitzen. Alternativ setzte man vier säbelförmige oder dezent ausgestellte Beine ein. In beiden Fällen reicht das Holz über den eigentlichen Sitz hinaus. Die darin eingespannten Griffstangen dienen gleichfalls als Armlehnen. Bei Gondelhockern weist die Sitzfläche eine leicht geschwungene Kontur oder eine augenfällige Halbkreisform auf. In letzterem Fall verfügt die Sitzschale über bequeme Polster. Gelegentlich schwingen die Seitenflächen nach außen und bilden ihrerseits komfortable Armstützen.
Viele der damaligen Modelle wurden wahlweise als Bretthocker oder als Polsterhocker hergestellt. Nutzte man ungepolsterte Fußschemel oder Fußbänke als dienstbare Helfer zum Aufstützen der Füße, so konnte man mit gepolsterten Hockern die Sessel und Armlehnstühle des Wohnzimmers effektvoll ergänzen.

Der Biedermeier Hocker als stimmige Ergänzung zeitgenössischer Sitzmöbel

Ließ man sich in einer Biedermeier Bergere, einem Ohrensessel oder einem Schwanenhals-Sessel nieder, streckte man die Beine auf einem niedrigen Fußschemel oder einer Fußbank aus. Fußhocker reichten dagegen an die Sitzhöhe von Sesseln oder Stühlen heran. Auch sie boten sich als bequeme Ablage für die Füße an, eigneten sich jedoch auch als eigenständige Sitzgelegenheiten.
Wie etliche Schemel und Hocker der Biedermeierzeit wurden Fußhocker mit gepolsterten Sitzflächen ausgestattet. Die Bezugsstoffe wiesen vornehmlich Streifendesigns auf. Aber auch Blumenmuster, Ornamente oder einfarbiges Tuch fanden Verwendung. Nicht nur durch die Wahl des Stoffs, auch durch das verarbeitete Holz – Kirschbaum, Nussbaum, Birke, Birne, Esche und mitunter das teure Mahagoni – passte man Hocker und Schemel an die jeweilige Sitzgarnitur an. Und auch die Form der Beine entsprach ganz dem Stil der damaligen Zeit. Die für die Hocker des Biedermeiers charakteristischen säbelförmigen Beine, die ebenso typischen ausgestellten Beine oder aber konische Vierkantbeine wurden ebenfalls bei Sesseln, Lehnstühlen oder Sofas eingesetzt.

Nachbauten historischer Hocker des Biedermeiers

Wer seine Wohnungseinrichtung um Hocker im Biedermeierstil ergänzen möchte, muss nicht unbedingt zu restaurierten Originalen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts greifen. Auch heute werden originalgetreue Schemel, Hocker und Fußbänke hergestellt. In solchen Stilmöbeln verbinden sich historische Gestaltungsformen, an die Möbelkunst des 19. Jahrhunderts angelehnte Herstellungstechniken, neuwertige Materialien und moderner Komfort.
In unserem Angebot finden Sie verschiedenste Modelle: Hocker und Schemel mit hochwertiger Federkernpolsterung, mit unterschiedlich gestreiften Bezugsstoffen und mit schmal zulaufenden oder elegant geschwungenen Vierkantbeinen. Unsere Hocker aus Massivholz bestehen aus klassischen Biedermeierhölzern. Wir verwenden das damals beliebte Kirsch- und Nussbaumholz, edles Mahagoni, Esche, Birke oder Birnbaum. Auf Wunsch fertigen wir unsere Hocker gleichfalls aus Eiche und aus Weichholz, beispielsweise aus Kiefer oder Fichte an. Auch diese Hölzer wurden bereits zurzeit des Biedermeiers verwendet.
Bevorzugen Sie dagegen einen Hocker mit Geflecht, dann entscheiden Sie sich für eine Ausführung mit originalgetreuem Flechtwerk. Schon im Biedermeier hat man hin und wieder Rohrgeflecht – darunter das schlichte, dennoch aber dekorative Achteckgeflecht – in die Sitzrahmen von Stühlen, Fußhockern oder Schemeln eingesetzt.

Hocker nach Maß

In unserem Antikhandel können Sie sich Ihren individuellen Biedermeier Hocker anfertigen lassen. Wählen Sie nicht nur ein bestimmtes Holz, sondern auch Ihren bevorzugten Polsterstoff. Neben den im Biedermeier populären Streifenmustern verarbeiten wir jeden beliebigen Bezug. Liegt Ihnen Ihr Lieblingsstoff bereits vor, dann senden Sie uns das Material einfach zu.
Soll Ihr Hocker einen vorhandenen Sessel oder die Sitzgruppe Ihres Wohnzimmers ergänzen, stellen wir das passende Modell her. Darüber hinaus finden Sie in unserem Angebot stiltypische Biedermeier Stühle und Sessel. Gemeinsam mit einem Hocker können unsere Sitzmöbel als komplette Ensembles in Auftrag gegeben werden.
Als neu gefertigte Biedermeier Hocker Nachbauten sind unsere Modelle natürlich auch in spezieller Höhe, Breite und Tiefe erhältlich. Geben Sie die gewünschten Maße bei der Bestellung an: Sie erreichen uns unter: info@antik-held.de. Oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Selbstverständlich stehen wir Ihnen jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.    

 

 

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